v.l.: Barbara Lützenbürger, Andreas Mönig, Bernd Banschkus, Christin-Marie Stamm, Wolfgang Rothstein, Sascha Kudella, Karsten Koch Bild: SPD

SPD-Politikerin Christin-Marie Stamm zu Gast in den Werthmann-Werkstätten Attendorn

In ihren Heimatkreis Kreis Olpe, genauer noch: nach Attendorn, hat Christin-Marie Stamm als stellvertretende Vorsitzende der LWLSPD-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe die Fraktionskolleg:innen zu einem Betriebsbesuch in den Werthmann-Werkstätten eingeladen.

Zu dieser spannenden Tour kamen unter anderem der Fraktionsvorsitzende Karsten Koch, der Vorstandskollege Sascha Kudella, die Vorsitzende des Sozialausschusses Barbara Lützenbürger, der Fraktionskollege Wolfgang Rothstein aus dem Nachbarkreis Märkischer Kreis und der Fraktionsvorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Olpe Bernd Banschkus.

Kaum waren die Verteter:innen der LWLSPD auf dem Parkplatz der Werthmann-Werkstätten angekommen, eröffnete einer der eher zufällig vorbeikommenden Beschäftigten das Gespräch – nicht über das Wetter, sondern direkt politisch. Mit klarer und offener Kommunikation zeichnet sich der gesamte Betriebsbesuch in Attendorn aus. Melanie Schiffer, Abteilungsleitung Attendorn, und Andreas Mönig, Gesamtleiter der Werthmann-Werkstätten, zeigten sichtlich stolz die Abteilung Attendorn der Werkstätten des Caritasverbandes Olpe.

Insgesamt 650 Menschen nehmen derzeit in Attendorn, Lennestadt und Olpe und in der Abteilung eXtern die Möglichkeit zur Teilhabe am Arbeitsleben an – sie waren durch zwei Mitglieder ihrer gewählten Interessenvertretung (Werkstattrat) ebenfalls am Gesprächstermin beteiligt. Eines machten sie überzeugend klar: Sie gehen gern zur Arbeit und sie gehen gern genau hier zur Arbeit, haben Arbeitsplätze gefunden, die in ihr Leben passen und ein gutes Leben möglich machen.

Schwerpunkte des Gespräches waren die Finanzierungsfragen einer menschengerechten inklusiven Teilhabe am Arbeitsmarkt, deren Realisierung durch die Arbeit der Werkstätten und deren an die Menschen angepassten Angebote. Die aufgezeigten und in der Arbeit sichtbaren Beispiel einer gelebten Praxis haben die Vertreter:innen der Politik ebenso beeindruckt wie das entschlossene Auftreten und Agieren der Beschäftigten im Werkstattrat, der zusätzlichen Interessenvertretung der Frauen in der Werkstatt und der Gestaltung des Betriebsgeländes: arbeitssicher und mit vielen Freiräumen und Gestaltungselementen, denen die Priorität „Mensch“ anzumerken ist.