Bessere Bedingungen für Notfallsanitäter*innen und medizinisch-technische Assistent*innen umgesetzt

Der Deutsche Bundestag hat in der vergangenen Woche zwei Gesetzesänderungen beschlossen, die die Rahmenbedingungen des Gesundheitssystems in Deutschland verbessern: Die medizinisch-technische Ausbildung (MTA) wird modernisiert und es gibt endlich Rechtsicherheit für Notfallsanitäter*innen.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Märkischen Kreis I und den Kreis Olpe mit Betreuungswahlkreis Siegerland, Nezahat Baradari, begrüßt hierbei ausdrücklich, dass „das Schulgeld in der medizinisch-technischen Ausbildung abgeschafft und ein Anspruch auf eine angemessene Ausbildungsvergütung eingeführt wird. Damit steigern wir die Attraktivität dieser Ausbildung für junge Menschen. Dies ist umso wichtiger, denn Frauen und Männern in der technischen Medizin kommt gerade während der Corona-Pandemie eine Schlüsselrolle zu: Tagtäglich sind wir auf ihre Erfahrung angewiesen, um Menschenleben zu retten.“

Zudem wird mit der Änderung des Notfallsanitätergesetzes endlich mehr Rechtssicherheit für Notfallsanitäter*innen geschaffen: Oft sind sie vor einer Notärztin oder einem Notarzt vor Ort und müssen im Falle von lebensbedrohlichen Zuständen der Patient*innen auch eigenverantwortlich die ersten Maßnahmen durchführen können. Bislang konnten sie ihr lebensrettendes Wissen nur auf Anweisung eines Notarztes einsetzen. War dieser jedoch nicht verfügbar, mussten sie sich auf einen rechtfertigenden Notstand berufen und ihr Handeln gegebenenfalls gerichtsfest begründen.

Nun sind solche Notfallmaßnahmen durch eine ausdrückliche Berechtigung gedeckt. „Damit wird Klarheit für das Handeln beim Notfalleinsatz geschaffen. Notfallsanitäter*innen sollen mit ihrem erlernten Wissen Leben retten können, ohne Gerichtsverfahren oder gar Strafen fürchten zu müssen. Hier haben wir nun endlich Rechtssicherheit in diesem wichtigen Bereich geschaffen“, so Nezahat Baradari abschließend.

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