Kurzarbeitergeld wird aufgestockt

Weitere Unterstützung für Beschäftigte in der Krise

Nach vielen Gesprächen in den vergangenen Wochen und langen abschließenden Verhandlungen im Koalitionsausschuss, wird nun das Kurzarbeitergeld erhöht.

„Mit der Aufstockung des Kurzarbeitergeldes haben wir das soziale Netz, welches wir für die Menschen in Deutschland gespannt haben, engmaschiger gemacht. Wer unverschuldet durch die Corona-Pandemie Kurzarbeitergeld beziehen muss, darf dadurch nicht in die Existenzgefahr rutschen. Die SPD hat sich dafür auf vielen Ebenen in den vergangenen Wochen stark gemacht. Dies ist eine wichtige Entscheidung für die vielen Beschäftigten in unserer Region, die aktuell Kurzarbeitergeld beziehen und nun von dieser Erhöhung profitieren werden“, so Nezahat Baradari, Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis „Olpe – Märkischer Kreis I“.

Nach den Beschlüssen des Koalitionsausschusses wird das Kurzarbeitergeld ab dem 4. Monat des Bezugs auf 70 Prozent des pauschalisierten Nettoentgelts und ab dem 7. Monat auf 80 Prozent, angehoben. Für Haushalte mit Kindern werden es entsprechend 77 bzw. 87 Prozent sein. Die Regelungen werden bis Ende 2020 gelten.

„Viele Länder in Europa haben ihre Kurzarbeiterregeln an denen von Deutschland orientiert. Das Kurzarbeitergeld ist ein Erfolgsmodell, denn es hält die Menschen in ihren Berufen, auch wenn sie unverschuldet nicht arbeiten können. Damit trägt es entscheidend dazu bei, die sozialen sowie wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu begrenzen. Auch in den kommenden Wochen werden wir die Situation der Menschen weiterhin im Blick haben und wo notwendig mit geeigneten Maßnahmen weitere Unterstützung leisten“, erklärt Nezahat Baradari abschließend.

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