Bundestagsabgeordnete Baradari fordert mehr Solidarität mit Beschäftigte

„Mit Nachdruck arbeitet der Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil an der Verbesserung des Kurzarbeitergeldes. Denn: Die garantierten 60 bzw. 67 Prozent des Nettoentgelts mögen zwar auf den ersten Blick viel erscheinen. Sie reichen allerdings für viele Menschen nicht aus, um laufende Kosten für Miete und Energie zu decken. Während Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Tarifverträgen nun in der Krise den Vorteil ihrer erweiterten Arbeitsverträge besonders spüren, ist die Situation für viele andere Beschäftige schwieriger. Auch diesen Menschen muss geholfen werden. Die Lage ist für sie mitunter existenzgefährdend“, so die Bundestagsabgeordnete für den Märkischen Kreis I und den Kreis Olpe.

Nezahat Baradari fordert daher ebenfalls Nachbesserungen beim Kurzarbeitergeld. Persönlich setzt sich Baradari darüber hinaus für weitere staatliche Hilfen für Privataushalte ein – beispielsweise in Form eines Helikoptergeldes: „Die Bundesregierung hat einen breiten Maßnahmenkatalog auf den Weg gebracht, damit Beschäftigte und Unternehmen in dieser schwierigen Krise gemeinsam solidarisch bestehen können. Um in dieser Krise den Bürgerinnen und Bürgern direkt zu helfen, müssen wir auch über ein solches schnelles und unbürokratisches Mittel wie das Helikoptergeld nachdenken.“

„Die Vorkommnisse bei der Firma Linden in Lüdenscheid, in welcher Werkzeugmaschinen abgebaut werden, ohne dass zuvor der Betriebsrat informiert wurde, sehe ich indes mit Sorge. Hier gilt es aufmerksam die weitere Entwicklung zu verfolgen. Die Corona-Krise darf nicht ausgenutzt werden, um auf dem Rücken der Beschäftigten das eigene Unternehmen noch weiter zu konsolidieren“, urteilt Nezahat Baradari als Mitglied der IG Metall Lüdenscheid abschließend.

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