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  • Kreis Olpe / Wenden / Attendorn, 19. Oktober 2017

Nominierung für den Wilhelm-Dröscher-Preis

Gleich zwei Arbeitsgruppen der SPD im Kreis Olpe für den Dröscher-Preis nominiert
Von links: Vorsitzende der SPD-Wenden, Jutta Hecken-Defeld, Robert Kirchner-Quehl, Vorsitzender SPD-Kreisverband, Nezahad Baradari, Vorsitzende AG Migration und Vielfalt. Auf dem Foto fehlt die Vorsitzende der AsF Wenden, Hildegund Hennrichs.

Gleich zwei Arbeitsgruppen der SPD im Kreis Olpe wurden von der Bundespartei für den Wilhelm-Dröscher-Preis nominiert: Die AsF Wenden bewarb sich mit ihrem Projekt Baby-Begleitbuch und Babyempfang und die AG Migration und Vielfalt auf Kreisebene mit dem Projekt Café internationale.

Bereits im Frühjahr hatten beide Gruppen sich um den Preis beworben, der nach dem verstorbenen ehemaligen Schatzmeister und Landtagsabgeordneten Wilhelm Dröscher benannt ist. Der Preis hält das Wirken Dröschers und sein politisches Anliegen in der SPD lebendig. Die vielfältigen Aktionen sollen nicht im Verborgenen bleiben, sondern einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden und zum Nachahmen anregen, um bürgernahe Politik vor Ort zu entwickeln und auszubauen.

„Wir sind gestartet mit dem Anliegen, junge Eltern dabei zu unterstützen, von Beginn an die gesunde Entwicklung ihrer Kinder zu fördern“, erklärt die Vorsitzende der AsF Wenden, Hildegund Hennrichs. „So entstand nach und nach unser Baby-Begleitbuch als Ratgeber mit Informationen über Kindertreffs, Frühe Hilfen, Therapeuten, Notfallnummern, kurz mit Kontaktdaten und Anlaufstellen, das wir jungen Familien zur Geburt überreichen“, ergänzt die Vorsitzende der SPD Wenden, Jutta Hecken-Defeld.
Darüber hinaus lädt die AsF bereits seit sieben Jahren zum Babyempfang in der Gemeinde Wenden ein. Neben einem gesunden Frühstück erhalten die Besucher gezielte Informationen an den Ständen von Vereinen und Institutionen, die ein Angebot für Kinder in Wenden und Umgebung bereithalten. Die Veranstaltung findet inzwischen auch guten Anklang bei Flüchtlingsfamilien und leistet damit einen Beitrag zur Integration.

Das Café internationale unter dem Vorsitz der Attendorner Kinderärztin Nezahat Baradari ist offen für Eingewanderte, Neubürger und Altbürger, kurz: für Alle. Es wurde ins Leben gerufen, weil es Alltagsstrukturen für Geflüchtete im realen Leben aufzeigen möchte und will einen Beitrag zur Integration leisten. Bei den Treffen werden mit Simultanübersetzern in verschiedenen Sprachen Themen wie deutsches Gesundheitssystem, Bildungssystem, Schulauswahl, Gleichberechtigung der Geschlechter, Heimatkunde und Tradition, politisches Leben, Demokratie in Deutschland u. v. m. von Experten auf diesen Gebieten in lockerer Atmosphäre bei Kuchen, Tee und Kaffee aufbereitet und den Teilnehmenden näher gebracht. „Ziel ist es, Interessierten niederschwellig und realitätsnah das praktische Leben in Deutschland zu vermitteln und dabei Sprachbarrieren zu überwinden. Darüber hinaus erhalten auch Deutsche einen Einblick in die Schwierigkeiten eines Flüchtlings im Alltag“, erklärt die Vorsitzende der AG Migration und Vielfalt, Nezahat Baradari.

„Wir sind stolz auf die gute Arbeit der beiden Arbeitskreise und freuen uns über die Nominierung, mit der das aktive Engagement aller Beteiligten auch auf Bundesebene Anerkennung findet. Beide Gruppen werden wir bei der Vorbereitung ihrer Präsentation für den Bundesparteitag in Berlin gerne unterstützen“, so der Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Olpe, Robert Kirchner-Quehl.